So schützen wir deine Privatsphäre.

Wir wollen, dass deine persönlichen Daten sicher sind. Deshalb gehen wir innova­tive Wege, um deine Privatsphäre auf deinem Gerät zu schützen. Und sprechen offen darüber, wie wir dein Erlebnis personalisieren und warum wir Entwicklern die besten Werkzeuge zum Schutz deiner Daten geben.

Wir integrieren Sicherungssysteme in unsere Produkte, um deine Privatsphäre zu schützen.

Deine persönlichen Daten sollten auf deinem Gerät immer geschützt sein und nie ohne deine Erlaubnis geteilt werden. Darum integrieren wir Verschlüsselungen, On-Device Intelligence und andere Tools in unsere Produkte, mit denen du selbst entscheiden kannst, was du teilst. Wir nutzen außerdem Technologien wie Differential Privacy, um dein Benutzer­erlebnis zu verbessern und gleichzeitig die Daten zu schützen, die du mit Apple teilst. Differential Privacy – oder differentielle Privatsphäre – fügt deinen Daten zufällige Informationen hinzu, bevor sie von Apple analysiert werden. So können wir diese Daten nicht mit deinem Gerät in Verbindung bringen. Stattdessen werden Muster erst dann erkennbar, wenn die Daten mit denen vieler anderer Nutzer kombiniert werden und sich die zufälligen Daten im Mittel aufheben. Diese Muster helfen Apple zu verstehen, wie Menschen ihre Geräte verwenden, ohne dabei Daten über einzelne Nutzer zu sammeln.

Weitere Infos zu Differential Privacy (PDF)

Verschlüsselung

Täglich werden Billionen Transaktionen auf der ganzen Welt verschlüsselt. Wenn du einkaufst, eine Rechnung bezahlst oder iMessage oder FaceTime verwendest, nutzt du Verschlüsselungen. Dabei wird aus deinen Daten ein nicht entzifferbarer Text, der nur mit dem richtigen Schlüssel gelesen werden kann. Als eines der ersten Unter­nehmen haben wir automatisch eine native, vom Betriebssystem unterstützte Festplattenverschlüsselung integriert – FileVault für macOS und Datenschutz in iOS. Und wir weigern uns, in irgendeines unserer Produkte eine Hintertür einzubauen.

iMessage und FaceTime

Wir schützen deine iMessage und FaceTime Gespräche auf all deinen Geräten mit einer durchgehenden Verschlüsselung. Mit watchOS und iOS werden deine Nach­richten auf deinem Gerät verschlüsselt, sodass niemand ohne deinen Code darauf zugreifen kann. Wir haben iMessage und FaceTime so entwickelt, dass es für uns unmöglich ist, deine Daten zu entschlüsseln, während sie zwischen Geräten übertragen werden. Du kannst entscheiden, ob deine Nach­richten nach 30 Tagen oder einem Jahr automatisch von deinem Gerät gelöscht werden oder du sie für immer behältst.

Apps anderer Anbieter, die iMessage nutzen, haben keinen Zugriff auf die Kontaktdaten oder Gespräche der Teilnehmer. iOS verteilt an jede App eine zufällig generierte Kennung für jeden Teilnehmer, die zurückgesetzt wird, wenn die App gelöscht wird. iMessage und SMS Nach­richten werden für dich in iCloud gesichert. Du kannst das iCloud Backup aber jederzeit deaktivieren. Und Inhalte von FaceTime Anrufen speichern wir niemals auf irgendwelchen Servern.

Gesundheit und Fitness

Du entscheidest, wie du Daten zu deiner Person in der Health App verwendest oder teilst. Und du bestimmst, welche Daten in der Health App gespeichert werden und wer darauf Zugriff hat. Wenn dein Telefon mit einem Code, mit Touch ID oder mit Face ID gesperrt ist, sind deine Gesundheits- und Fitnessdaten in der Health App verschlüsselt. Und alle Gesundheits­daten, die in iCloud gesichert werden, sind sowohl während der Übertragung als auch auf unseren Servern verschlüsselt.

Wir verlangen von jeder einzelnen App im App Store, dass sie dir eine Datenschutzrichtlinie vorlegt, die du einsehen kannst. Das gilt auch für Apps, die von HealthKit unterstützt werden. Deine Daten in der Health App und deine Aktivitätsdaten auf der Apple Watch werden verschlüsselt abgelegt. Die verwendeten Schlüssel werden durch deinen Code geschützt.

Wenn du deine Aktivitätsdaten nicht mehr mit anderen teilen willst, wird das Gerät des anderen Nutzers angewiesen, alle gespeicherten Aktivitäten zu löschen. Du kannst deine Aktivitäten auch verstecken, wenn du zum Beispiel im Urlaub bist.

Analyse

Dein iOS Gerät kann Analysedaten zu deinem iOS Gerät und jeder gekoppelten Apple Watch sammeln und sie zur Analyse an Apple senden. Du kannst mit diesen Daten nicht identifiziert werden und sie werden nur mit deiner ausdrücklichen Zustimmung an Apple gesendet. Daten zur Analyse können Details zur Hardware und zum Betriebssystem, Performance-Statistiken und Daten dazu beinhalten, wie du dein Gerät und deine Apps nutzt. Persönliche Daten werden dabei entweder gar nicht erst gesammelt, vor dem Senden an Apple gelöscht oder durch Technologien wie Differential Privacy geschützt.

Die Daten, die wir mit Differential Privacy sammeln, helfen uns, unsere Dienste zu verbessern, ohne dabei den Datenschutz Einzelner zu gefährden. Diese Technologie verbessert zum Beispiel QuickType und Emoji Vorschläge sowie Hinweise zum Nachschlagen in Notizen.

Wir können jetzt häufig benutzte Datentypen in der Health App und in Webdomains in Safari identifizieren, die Leistungsprobleme verursachen. Diese Informationen ermöglichen es uns, gemeinsam mit den Entwicklern dein Benutzererlebnis zu verbessern, ohne dass Details zu deinem individuellen Benutzer­verhalten offengelegt werden.

Wenn du uns deine ausdrückliche Zustimmung gibst, kann Apple Siri und andere intelligente Funktionen verbessern, indem wir analysieren, wie du iCloud und die Daten aus deinem Account verwendest. Die Analyse erfolgt erst, nachdem die Daten mit Datenschutztechnologien bearbeitet wurden, sodass sie nicht mit dir oder deinem Account in Verbindung gebracht werden können.

Safari

Safari war der erste Browser, der Cookies von Dritten standardmäßig geblockt und privates Surfen angeboten hat. Wir verhindern automatisch, dass verdächtige Seiten geladen werden. Außerdem verwenden wir Sandboxing, um schädlichen Code auf einen Browser Tab zu beschränken, damit der Rest deiner Daten sicher ist.

Wir haben App‑Entwicklern ermöglicht, Content Blocker in Safari für iOS zu nutzen und sie für macOS noch effektiver zu machen. Du bestimmst, welche Inhalte in deinem Browser geladen werden, und kannst Inhalte blockieren, die deine Aktivität auf einer oder mehreren Websites verfolgen wollen. Außerdem haben wir den Safari Content Blocker Support so entwickelt, dass selbst deren Entwickler keine Daten zu den Seiten erhalten, die du besuchst.

In iOS 11 und macOS High Sierra haben wir den Intelligenten Tracking-Schutz eingeführt. Du hast sicherlich schon mal bemerkt, dass du etwas, das du online kaufen wolltest, plötzlich überall im Internet angezeigt bekommst. Das passiert, wenn Drittanbieter Cookies und andere Websitedaten nachverfolgen, um dir auf verschiedensten Websites Werbung anzuzeigen. Der Intelligente Tracking-Schutz nutzt neuestes maschinelles Lernen sowie On-Device Intelligence, um dieses seitenübergreifende Tracking zu reduzieren. Dabei werden Inhalte von Drittanbietern, die zum Tracking verwendet werden, von anderen Browsingdaten gelöst. So weißt nur du, was du dir im Internet ansiehst – und nicht die Werbe­treibenden. Und in iOS 12 und macOS Mojave leistet der Intelligente Tracking-Schutz noch mehr. Wenn jetzt die Tracking-Sites anderer Anbieter versuchen, Cookies zu erstellen oder Daten zu sichern, können sie das nur tun, wenn du ausdrücklich zustimmst.

iCloud

Alle deine iCloud Inhalte wie Fotos, Kontakte und Erinne­rungen sind verschlüsselt, wenn sie übertragen werden, und meistens auch dann, wenn du sie auf unseren Servern speicherst. Wir verschlüsseln außerdem die Daten, die zwischen jeder E‑Mail App, die du verwendest, und unserem iCloud Mail Server übertragen werden.

Verschlüsselte iCloud Daten

  • Fotos
  • Dokumente
  • Kalender
  • Kontakte
  • iCloud Schlüsselbund
  • Backup
  • Lesezeichen
  • Erinne­rungen
  • Mein iPhone suchen
  • Freunde suchen
  • Mail (bei der Übertragung verschlüsselt)
  • Notizen

Mit der iCloud Freigabe werden die Identitäten der Teilnehmer niemals Personen zur Verfügung gestellt, die nicht zu einer privaten Freigabe eingeladen wurden und diese Einladung angenommen haben. Die Namen deiner freigegebenen Dateien sowie der Vor- und Nachname, der mit deinem iCloud Account verknüpft ist, ist für alle sichtbar, die den Freigabelink sehen können, inklusive Apple.

Wenn wir deine Daten über andere Anbieter speichern, verschlüsseln wir sie und überlassen den Anbietern niemals den Schlüssel. Apple speichert die Schlüssel in eigenen Rechenzentren, damit du alle deine iCloud Daten sichern, synchronisieren und freigeben kannst. Der iCloud Schlüsselbund speichert deine Passwörter und Kredit­karten­informationen so, dass Apple sie weder lesen noch auf sie zugreifen kann.

In iOS 11 und macOS High Sierra oder neuer werden über die durchgehende Verschlüsselung in iCloud bestimmte persönliche Daten – wie deine Siri Daten – auf all deinen Geräten so synchro­nisiert, dass Apple sie weder lesen noch auf sie zugreifen kann.

Weitere Infos zu iCloud und Sicherheit

Bildung und Datenschutz

Wir haben speziell für den Bildungsbereich Funktionen und Dienste zum Datenschutz entwickelt. Dazu gehören der Apple School Manager, iTunes U und verwaltete Apple IDs. Wir verkaufen keine Daten von Schülern und wir teilen sie niemals mit anderen Anbietern, die sie für Marketing und Werbung nutzen möchten. Daten von Schülern werden von uns nicht gesammelt, verwertet oder weitergegeben, außer zur Bereitstellung relevanter Bildungsdienste. Und wir überwachen Schüler auch nicht oder erstellen Profile basierend auf ihren E‑Mails oder ihrem Surfverhalten. Mit verwalteten Apple IDs hat die Bildungs­einrichtung die Kontrolle über die Daten der Schüler. Und Schulen können Apps kaufen und direkt auf das iPad von Schülern laden, ohne dass ein iTunes Login nötig ist.

In der Schoolwork App haben, neben dem Schüler, nur die als Leiter eines Kurses eingetragenen Lehrer Zugriff auf die Fortschritts­daten von Schülern. Und das auch nur, wenn die Schule die Aufzeichnung von Schüler­fortschritten in Apple School Manager aktiviert hat. Lehrkräfte können nur auf Fortschritts­daten für Aktivitäten in ihren eigenen Klassen zugreifen, also tatsächlich nur in denen, die sie unterrichten.

Eltern können entscheiden, ob ihre Kinder teilnehmen. Schüler haben auf ihren Geräten Zugriff auf ihre eigenen Daten. Für noch mehr Transparenz werden Schüler bei jeder Aufzeichnung ihrer Fortschritte benachrichtigt.

Um die Daten von Schülern und Lehrkräften optimal zu schützen, haben wir alle relevanten Vereinbarungen und Prozesse aktualisiert, um sie an die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU anzugleichen. Außerdem hat Apple den Student Privacy Pledge (Privatsphäre-Versprechen für Schüler) unterzeichnet. Das unterstreicht nochmals, wie wichtig es uns ist, die Daten der Schüler, Eltern und Lehrkräfte in Schulen zu schützen.

Den Student Privacy Pledge lesen

Weitere Infos zu Datenschutz und Sicherheit im Bildungsbereich

Weitere Infos zu iTunes U und dem Datenschutz

ISO Zertifizierung ISO 27001 (IS 649475)

ISO Zertifizierung ISO 27018 (PII 673269)

CarPlay

Die strengen Datenschutzrichtlinien deines iPhone und deiner Apps gelten auch für CarPlay. Dabei werden nur wirklich wichtige Informationen von deinem Auto genutzt, die das CarPlay Erlebnis für dich besser machen. Der GPS Standort deines Autos kann zum Beispiel dabei helfen, dass das iPhone bessere Ergebnisse in Karten anzeigt. Und wir verlangen von Apps anderer Anbieter immer, dass sie dir eine Datenschutzrichtlinie vorlegen, die du einsehen kannst.

Ein persönlicheres Erlebnis bekommen, aber die Kontrolle über deine Privatsphäre behalten.

Manchmal verwenden wir deine Daten, um dir ein noch persönlicheres Erlebnis zu bieten. Wir sagen dir immer ganz genau, welche Daten wir sammeln, und du kannst diese Einstellungen jederzeit ändern.

Fotos

Die Features „Rückblicke“ und „Vorschläge zum Teilen“ in der Fotos App nutzen On-Device Intelligence, um deine Fotos zu scannen und sie nach Gesichtern und Orten zu sortieren. Diese Fotodaten werden zwischen deinen Geräten geteilt, wenn du iCloud Fotos aktivierst.

In iOS 11 oder neuer können Apps fragen, ob sie auf ein einzelnes Foto zugreifen dürfen anstatt auf alle. Zusätzlich können Apps, die einfach ein Foto in deiner Foto­mediathek ablegen müssen, nur nach diesem Zugriff fragen. Apps können dann immer noch danach fragen, ob sie generell auf deine Fotos zugreifen dürfen.

Siri und Diktierfunktion

Je länger du Siri und die Diktierfunktion verwendest, umso besser verstehen sie dich und umso besser funktionieren sie. Um deine Aussprache besser erkennen und dir noch passendere Antworten geben zu können, werden bestimmte Benutzerdaten – wie dein Name, deine Kontakte, die Musik, die du hörst, und Suchaktivitäten – über verschlüsselte Protokolle an Server von Apple gesendet. Siri und die Diktierfunktion verknüpfen diese Daten aber nicht mit deiner Apple ID, sondern über eine zufällig generierte Kennung mit deinem Gerät. Die Apple Watch verwendet die Siri Kennung deines iPhone. Du kannst diese Kennung jederzeit zurücksetzen, indem du Siri und die Diktierfunktion deaktivierst und wieder aktivierst und damit praktisch deine Beziehung zu Siri und zur Diktierfunktion neu beginnst. Wenn du Siri und die Diktierfunktion deaktivierst, löscht Apple die mit deiner Siri Kennung verknüpften Daten und der Lernprozess fängt neu an.

Wir versuchen, alle deine Daten auf deinem Gerät zu lassen, wo es am sinnvollsten ist, und dir Optionen zu geben, mit denen du bestimmen kannst, wie sie geteilt werden. Suchst du mit Siri zum Beispiel ein Foto anhand von Standort oder Albumname, dann müssen wir das Foto für ein Ergebnis nicht an einen Server senden. Albumtitel werden nur an Siri gesendet, um dir bessere Ergebnisse zu liefern. QuickType Tastaturfeatures werden durch einen von Apple entwickelten lernfähigen Sprachprozess ermöglicht, der direkt auf deinem Gerät läuft. Apps können mit Siri auf deine Fragen antworten oder Audio an Apple senden, um es in Text umzuwandeln – natürlich nur mit deiner Zustimmung.

Sind die Ortungsdienste aktiviert, wird bei einer Anfrage der Standort deines Geräts an Apple gesendet, damit dir Siri bessere Antworten auf deine Fragen geben kann. Die Ortungsdienste für Siri und die Diktierfunktion können in den Datenschutzeinstellungen jederzeit deaktiviert werden.

Du kannst auch hilfreiche Vorschläge erhalten, noch bevor du fragst. Sie basieren auf den Dingen, die du oft benutzt, und darauf, wann du sie normaler­weise benutzt. Wenn Siri dir Vorschläge für Kurzbefehle zu Apps von Apple oder anderen Anbietern macht, werden diese Vorhersagen auf deinem Gerät gespeichert und nicht in der Cloud, damit die Daten durch alle integrierten Verschlüsselungen geschützt werden.

Bestimmte Funktionen erfordern eine Echtzeitübertragung zu den Apple Servern. Zum Beispiel wenn ein Veranstaltungsort und dein Standort an Apple gesendet werden, um vorhersagen zu können, wann du unter Berücksichtigung des Verkehrs und der Fahrpläne des ÖPNV losgehen musst. Dein Standort wird möglicherweise auch an Apple gesendet, um dir regionale Empfehlungen sowie relevante Nach­richten und Suchergebnisse vorschlagen zu können. Und wenn wir deine Daten an einen Server schicken, schützen wir deine Privatsphäre durch die Verwendung von wechselnden anonymisierten Kennungen, damit deine Suchen und Standorte nicht mit dir verknüpft werden können. Und du kannst Ortungsdienste, unsere voraus­schauenden Funktionen oder die voraus­schauende Nutzung des Standorts jederzeit deaktivieren.

Siri für macOS hat dieselben integrierten Datenschutzfeatures wie Siri für iOS.

Gesundheit und Fitness in HealthKit

„Health & Aktivität verbessern“ und „Rollstuhlmodus verbessern“ senden Daten vom iPhone und von der Apple Watch an Apple, damit wir die Effektivität der Gesundheits- und Fitnessfunk­tionen erhöhen können. Das schließt Daten mit ein, die in der Health App und in der Aktivitätsapp angezeigt werden, sowie Bewegungs­daten, welche Fitnessapps du sonst installiert hast, deinen ungefähren Standort und die Nutzungsdauer deiner Apple Watch. Diese Daten werden für keinen anderen Zweck verwendet und enthalten keine Informationen, mit denen du identifiziert werden kannst.

Apple Music

Damit Features wie „Radio“, „Für Dich“ und „Connect“ besser deinen Musikgeschmack treffen, sammeln wir ein paar Daten zu deinen Aktivitäten in der App. Das wird beim Setup erklärt in „Über Apple Music & Datenschutz“. Die Lieder, die du streamst, werden nicht von anderen Diensten für Werbezwecke verwendet. Und wenn du deine Musiksammlung nicht auf unseren Servern speichern möchtest, kannst du dich aus der iCloud Musikmediathek abmelden. iOS gibt dir die Kontrolle darüber, welche Apps auf deinen Music Account und die damit verbundenen Daten zugreifen können.

Mit der Freunde Funktion von Apple Music kannst du deine Lieblingsmusik teilen – und entscheiden, welche Freunde die Musik in deinem Profil sehen können. Wir haben nur Zugriff auf die Kontakte, die du bei Apple Music als Freunde hinzufügst, und nicht auf deine gesamte Kontaktliste.

Karten

Du musst dich nicht anmelden, um Karten zu nutzen. Personalisierte Features, wie dir Bescheid zu sagen, wann du zu deinem nächsten Termin aufbrechen musst, verwenden die Daten auf deinem Gerät. Die Daten, die Karten während der Nutzung der App sammelt – wie Suchbegriffe, Navigations­routen und Verkehrsinfos – sind mit zufälligen Kennungen verknüpft, die nicht mit deiner Apple ID in Verbindung gebracht werden können. Diese Kennungen setzen sich zurück, während du die App verwendest, um das bestmögliche Erlebnis zu liefern und Karten zu verbessern.

Erweiterungen für Karten, die du zum Buchen von Fahrten oder für Reservierungen nutzen kannst, laufen in eigenen Sandboxes und teilen die Zugriffsrechte mit den Apps, zu denen sie gehören. Bei Apps zur Fahrtenbuchung teilt Karten nur Startpunkt und Ziel mit den Erweiterungen. Und wenn du einen Tisch in einem Restaurant reservierst, kennt die Erweiterung nur die Stecknadel, auf die du getippt hast.

Siri und Spotlight Vorschläge

Wenn du etwas mit Siri in iOS oder mit Spotlight in macOS suchst und wenn Siri Vorschläge oder Siri Kurzbefehle aktiviert sind, werden Kontext­informationen wie etwa dein Standort verwendet, um dir die besten Resultate zu liefern. Wir nutzen keine permanente persönliche Identifikation, die deine Suchen mit dir verknüpft und ein Profil von dir erstellt. Stattdessen verknüpfen wir deinen Standort mit einer zufälligen, wechselnden Kennung, die alle 15 Minuten aktualisiert wird. Du kannst die Siri oder Spotlight Vorschläge jederzeit deaktivieren und Siri oder Spotlight nur für die lokale Suche auf deinem Gerät verwenden. Und du kannst auch die Verwendung von Ortungsdiensten durch Siri und Spotlight jederzeit deaktivieren. Nach dem Deaktivieren verwendet Siri oder Spotlight weiterhin deine IP‑Adresse, um dir genauere Suchergebnisse für deinen ungefähren Standort anzeigen zu können. Außerdem schränken wir auch unsere Partner ein, damit sie kein Langzeitprofil mit identifizierbaren Suchaktivitäten von dir oder deinem Gerät erstellen können.

Der Support für Deep Linking ist in iOS integriert. Du kannst einfach auf einen Link tippen und er wird sofort in der entsprechenden App geöffnet, wenn diese installiert ist und Deep Linking unterstützt. Wir verknüpfen diesen Schritt nicht mit deiner Apple ID und Apple weiß nicht, auf welche Links du getippt hast.

Werbung

Anzeigen von der Apple Werbeplattform können im App Store erscheinen. Anzeigen sind markiert, und wenn du auf sie tippst, kannst du sehen, wieso dir genau diese Werbung gezeigt wird. In den Einstellungen siehst du, welche Daten wir nutzen können, um zu bestimmen, welche Werbung wir dir zeigen.

Werbung im App Store greift nicht auf Daten von anderen Apple Diensten wie Karten, Siri, iMessage und iCloud zu. Sie nutzt außerdem keine Daten von anderen Geräten durch Dienste und Funktionen wie Health, HomeKit, E‑Mail, Kontakte und die Anrufliste. Im App Store kann es sein, dass deine Suchen und deine Liste geladener Apps verwendet werden, um dir relevante Suchanzeigen zu zeigen.

Du kannst jederzeit „Kein Ad‑Tracking“ aktivieren, um personalisierte Werbung im App Store auszuschalten. Du siehst dadurch wahrscheinlich nicht weniger Werbung, aber die Werbung ist weniger relevant für dich.

Wir geben Entwicklern
leistungs­starke Tools, um deine Daten zu schützen.

Entwickler können unsere Touch ID, Face ID und Core ML APIs, 256‑Bit Verschlüsselung und App Transport Security nutzen, um Apps zu entwickeln, die deine Daten schützen. Wir verlangen von Entwicklern außerdem, dass sie nach Genehmigungen fragen und erklären, warum sie auf persönliche Daten auf deinem Gerät – wie Fotos oder Kontakte – zugreifen möchten. Alle Apps laufen in einer Sandbox, um deine persönlichen Daten besser zu schützen.

Apps

Wir verlangen von den Entwicklern von Apps im App Store, dass sie besonderen Richtlinien zustimmen, die erstellt wurden, um unsere Nutzer und ihre Daten zu schützen. Wir verlangen von ihnen außerdem, dir eine Datenschutzrichtlinie vorzulegen, die du einsehen kannst. Wenn wir von einer App erfahren, die gegen diese Richtlinien verstößt, muss der Entwickler das Problem lösen oder die App wird aus dem App Store entfernt. Apps werden geprüft, bevor sie im App Store erhältlich sind, damit sichergestellt ist, dass sie so funktionieren, wie vom Entwickler beschrieben. Nach der Installation der App auf deinem Gerät wird um deine Erlaubnis gefragt, bevor sie auf bestimmte Informationen wie deinen Standort oder deine Fotos zugreifen darf. Du kannst diese Zugriffsrechte jederzeit ändern. In iOS 11 oder neuer kannst du für jede einzelne App entscheiden, ob du deinen Standort mitteilen möchtest.

Wir sorgen außerdem dafür, dass bestimmte Daten auf deinem Gerät für keine App zugänglich sind und dass auch keine App nach vollständigem Zugriff auf deine Daten fragen kann. Wir waren die Ersten mit einem solchen Sicherheitslevel und wir werden weiter daran arbeiten, leistungs­starke Schutz­maßnahmen in all unsere Plattformen zu integrieren.

DeviceCheck

Mit jeder neuen iOS Version reduzieren wir die Informationen, auf die Apps im Verborgenen zugreifen können, um deine Aktivitäten nachzuverfolgen. Apps brauchen jedoch manchmal Informationen – zum Beispiel wenn dein Gerät zuvor ihre Dienste genutzt hat oder kostenlose Demoversionen abgelaufen sind. Um deine Daten weiterhin zu schützen und Entwicklern gleichzeitig die von ihnen benötigten Daten auf datenschutz­freundliche Weise zur Verfügung zu stellen, haben wir DeviceCheck mit iOS 11 eingeführt. Mit DeviceCheck kann jede App zwei True/False Flags zu einem Gerät speichern. Der Zweck der Flags wird vom Entwickler definiert und ist Apple nicht bekannt.

HomeKit

Von HomeKit unterstützte Apps werden durch unsere Richtlinien für Entwickler beschränkt, Daten nur für die Steuerung deiner Wohnung oder für Automatisierungsdienste zu verwenden. Apple erfährt nicht, welche Geräte du wann und wie steuerst. Selbst Siri verknüpft deine HomeKit Geräte nur mit deiner Siri ID und nicht mit dir persönlich. Daten zu deiner Wohnung werden verschlüsselt und im Schlüsselbund auf deinem Gerät gespeichert. Sie werden auch während der Übertragung zwischen deinen Apple Geräten und den Geräten, die du zu Hause steuerst, verschlüsselt. Und wenn du deine Geräte aus der Ferne steuerst, werden diese Daten vor der Übertragung verschlüsselt, damit Apple nicht weiß, welche Geräte du kontrollierst oder was du mit ihnen machst.

Führen Apps automatische Aktivitäten aus, die auf deinem Standort basieren, werden diese Aktionen von HomeKit initiiert. Wenn du also das Licht einschaltest, bleibt dein Standort für die App unsichtbar. Und du kannst die Ortungsdienste jederzeit deaktivieren.

Maschinelles Lernen

Apple nutzt maschinelles Lernen, um dein Erlebnis zu verbessern und deine Daten noch besser zu schützen. Wir setzen es unter anderem für die Bilderkennung und Szenenbestimmung in Fotos und für Textvorschläge auf Tastaturen ein. Außerdem erlauben wir unseren Entwicklern jetzt, unsere Frameworks wie etwa Create ML und Core ML zu verwenden, um mit Apps tolle neue Erlebnisse zu ermöglichen – ohne dass deine Daten dein Gerät verlassen müssen. Das bedeutet, dass Apps die Stimmung des Nutzers analysieren, Szenen einordnen, Text übersetzen, Handschriften erkennen, Textvorschläge machen und Musik markieren können und mehr, ohne deine Privatsphäre zu gefährden.

ResearchKit und CareKit

ResearchKit und CareKit sind Open Source Software Frameworks, die alle Möglichkeiten des iPhone optimal nutzen. Mit ResearchKit erstellen Entwickler Apps, durch die in der medizinischen Forschung zuverlässige und aussagekräftige Daten für Studien gesammelt werden können. Und CareKit ist eine Entwicklerplattform für Apps, die dabei helfen können, aktiver auf die eigene Gesundheit zu achten.

Bei ResearchKit entscheidest du, bei welchen Studien du mitmachen möchtest und was du mit Forschern und Ärzten teilst. Und du kontrollierst, welche Informationen an welche Apps weiter­gegeben werden. Apps, die ResearchKit oder CareKit nutzen, können Daten aus der Health App nur mit deiner Zustimmung abrufen. Alle Apps, die ResearchKit für klinische Studien mit freiwilligen Teilnehmern nutzen, müssen dafür die Einwilligung der Teilnehmer einholen und ausführliche Informationen über die Schweigepflicht und die Nutzung und Handhabung der Daten liefern. Außerdem benötigen diese Apps die Genehmigung eines unabhängigen Ethikausschusses, bevor die Studie überhaupt begonnen werden kann.

Bei bestimmten ResearchKit Studien wird Apple als Forscher auftreten und Daten von Teilnehmern empfangen, die hierfür ihre Einwilligung gegeben haben. So können wir gemeinsam mit der größeren Forschungsgemeinschaft untersuchen, wie unsere Technologie den Umgang der Menschen mit ihrer Gesundheit verbessern kann.

Weitere Infos zu ResearchKit und CareKit

HealthKit

Durch HealthKit können Entwickler Apps für Gesundheit und Fitness erstellen, die ihre Daten mit der Health App und auch untereinander teilen. Als Nutzer der App kannst du bestimmen, welche deiner HealthKit Daten mit welchen Apps geteilt werden. Apps, die mit HealthKit zusammen­arbeiten, dürfen gemäß unseren Richtlinien für Entwickler keine HealthKit Daten zu Werbezwecken oder zum Data‑Mining weitergeben oder verwenden. Apps können Daten zur Verbesserung deiner Gesundheit teilen oder für medizinische Forschung zur Verfügung stellen, aber nur mit deiner Genehmigung. Und sämtliche Gesundheits­daten werden mit deinem iPhone Code verschlüsselt und geschützt. Wenn du dich dafür entscheidest, diese Daten mit Apps zu teilen, denen du vertraust, werden sie direkt von HealthKit an die App des anderen Anbieters übertragen. Sie werden nie an Server von Apple gesendet. Wir verlangen für Apps, die von HealthKit unterstützt werden, auch eine Datenschutzrichtlinie, die du einsehen kannst.

CloudKit

Mit CloudKit kannst du deine Einstellungen und Daten aus Apps auf allen deinen Geräten auf dem neuesten Stand halten. Entwickler nutzen CloudKit, damit du ihre Apps einfacher verwenden kannst, weil du dich dann nicht separat anmelden musst. Standardmäßig haben Entwickler keinen Zugriff auf deine Apple ID, sondern nur auf eine eindeutige Kennung. Wenn du die Erlaubnis dafür gibst, können Entwickler deine E‑Mail nutzen, damit dich andere in der App finden können. Du hast immer die Kontrolle über diese Genehmigungen und kannst sie jederzeit wieder deaktivieren. Deine Daten werden nicht mit Entwicklern geteilt, es sei denn, du entscheidest dich dafür, sie öffentlich zu posten oder zu teilen.